logo-freifunk-net

Freifunk und WLAN-Meshing

Dieses Thema war schon häufiger in den Medien, jedoch habe ich den freien Funknetzwerken bislang keine Aufmerksamkeit geschenkt. Auf der Suche nach der Erweiterung eines bestehenden Funknetzwerkes durch sogenanntes „Meshing“ (Erweiterung durch Vermaschen eines Netzwerkes) bin ich wieder auf dieses Thema aufmerksam geworden und möchte an dieser Stelle ein paar Informationen zusammentragen.

Zum Aufbau eines kostengünstigen WLAN-Mesh lohnt es sich zunächst ein paar Grundlagen zu lernen. Dabei hilft die freifunk-Gemeinschaft, da ihr Ziel der Aufbau eines bundesweiten, freien WLAN-Mesh ist:

Wichtig ist, dass Router bzw. Accesspoints verwendet werden, welche mit einer alternativen Firmware aufgerüstet werden können. Dabei spielt OpenWrt eine wichtige Rolle, was eine Linux-Distribution für eingebettet Systeme (engl. „embedded devices“) ist. Durch diese Distribution werden die notwendigen Funktionen hinzugefügt, damit ein Mesh-Routing möglich ist.

Ein Hersteller von günstiger WLAN-Hardware ist TP-Link. Zum Beispiel über Amazon können preisgünstige WLAN-Router bezogen werden, wobei folgende Modelle von der freifunk-Gemeinschaft empfohlen werden (absteigend nach Preis/Funktionsumfang):

Sehr interessant finde ich die Möglichkeit, den Router mithilfe eines wetterfesten Gehäuses, eines Solarpanels sowie eines Bleiakkus inkl. Ladeelektronik autark zu betreiben. Dadurch fällt eines Stromversorgung auf den Hausdächern weg, wodurch der Betrieb weiter vereinfacht wird.

Das Logo von freifunk.net ist Eigentum der Gemeinschaft (ViSdPG Olaf Koglin).