Archiv für den Monat: Dezember 2017

SAP ERP – Vollständigen Namen eines Benutzers über Tabelleneinträge herausfinden

Verfügt man über die Berechtigung zur Anzeige von Tabellen SE16 so kann man den vollständigen Namen eines Benutzers über einen Umweg herausfinden, selbst wenn die Berechtigungen im Personalbereich stark eingeschränkt sind: 

  1. Aufruf der Tabelle USR21
  2. Der Benutzer wird über einen technischen Namen in der Spalte BNAME identifiziert. Über die Verbindung zur Spalte PERSNUMBER wird eine Personalnummer herausgegeben.
  3. Suche nach der Personalnummer in der Tabelle ADRP und Ausgabe des vollständigen Namen mittels der Spalten NAME_FIRST, NAME_LAST

Google Maps – Einstellungen für Berufspendler

Regelmäßige Update und Verbesserungen sind bei Google Maps üblich. Nun ist eine weitere Funktion für Berufspendler hinzugekommen: Durch die Vorgabe des verwendeten Verkehrsmittel, des Zeitraums sowie der Adressen für Zuhause und der Arbeit werden genauere Verkehrshinweise für die Pendelstrecke bereitgestellt. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Angaben wirklich sehr präzise sind.

Jedox 7.0 – Integrator > Verbindung zur einer Microsoft SQL Datenbank

Die Jedox AG aus Freiburg bietet ein umfangreiches Portfolio mit Lösungen zur Vereinfachung von Planung, Analyse und Reporting an. Zentraler Bestandteil für die Aufbereitung und Transformation von Daten ist dabei der Jedox Integrator.

Problembeschreibung

In einem Anwendungsszenario sollen Daten aus einem SAP ERP System mittels eines Extracts in eine Microsoft SQL Datenbank gespeichert werden. Sowohl Jedox als auch die Datenbank wurden auf einem Client mit Microsoft Windows Betriebssystem installiert. Bei der ersten Konfiguration der Verbindung zur Microsoft SQL Datenbank kam es hier immer zu einer Fehlermeldung, welche auf eine fehlerhafte Berechtigung schließen ließ.

Eingrenzung

Der Fehler konnte soweit eingegrenzt werden, dass von einem Problem mit der integrierten Windows Authentifizierung ausgegangen werden musste. In den Einstellungen der Verbindung ist es möglich, zwischen der integrierten Authentifizierung und der Verwendung von Benutzername und Passwort zu wählen. Wird die Windows Authentifizierung verwendet, so muss der Parameter integratedSecurity = true gesetzt werden. Darüber hinaus muss der Windows Service JedoxSuiteTomcatService mit jenem Benutzer gestartet werden, welcher auch auf dem Microsoft SQL Server berechtigt ist. 

Lösung

Es wurde die einfachste Lösung des Problems gewählt, in dem ein separater Benutzer mit eigenen Passwort auf dem Microsoft SQL Server angelegt, welcher umfangreich auf einige Datenbanken berechtigt wurde. Die Windows Authentifizierung wurde im Jedox Integrator durch Entfernen des zusätzlichen Parameters deaktiviert und der Windows Service wird nun wieder mit dem Standard-Benutzer ausgeführt.

Links

Jedox Knowledgebase – Connection to Microsoft SQL Server

Jedox Knowledgebase – Accessing Network Files

Das Jedox Logo ist Eigentum der Jedox AG.

VirtualBox – Konvertierung zwischen verschiedenen Dateiformaten für virtuelle Festplatten

VirtualBox arbeitet mit Virtual Disk Images „.vdi“ kann jedoch auch mit den folgenden Containerdateien für Festplatten arbeiten:

  • VMWare „.vmdk“
  • Virtual Hard Disk „.vhd“
  • Parallels Deskop „.hdd“
  • QEMU („Quick Emulator“) „.qed“, „.qcow“, „.qcow2“
  • Windows Virtual PC „.vhdx“

Um eine hohe Unabhängigkeit von der jeweiligen Virtualisierungssoftware zu erhalten, bietet es sich an, ein Rohdatenformat („.raw“ ) zu verwenden, um Festplattenimages auszutauschen. 

Die im Installationsverzeichnis von VirtualBox enthaltene VBoxManage.exe ermöglicht es, eine Konvertierung zwischen den verschiedenen Dateiformaten vorzunehmen. Beispielhaft sei dies an der Konvertierung zwischen dem „.vdi“ und „.raw“ – Format in einer Microsoft Windows Betriebssystemumgebung erläutert. Ausgeführt werden muss der Code in der Eingabeaufforderung.

VBoxManage.exe convertfromraw D:\VMs\vm-104-disk-1.raw C:\VMs\vm-win7.vdi --format VDI

Die Kommandozeile gibt an, dass VirtualBox eine Konvertierung convertfromraw vom „.raw“ – Format durchgeführt werden soll. Das Festplatten-Image liegt hierbei im Verzeichnis D:\VMs\vm-104-disk-1.rawund soll in das Ziel-Verzeichnis C:\VMs\vm-win7.vdi geschrieben werden. Dabei soll das Ziel-Format „.vdi“ verwendet werden --format VDI