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Wofuer kann ein Webserver genutzt werden?

Wie bereits angekündigt, werden sich die nächsten Anleitungen mit allerlei Fragen rund um das Thema „Webserver“ beschäftigen. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, welche Aufgaben mit Hilfe eines eigenen Webservers erledigt werden können, habe ich ein kleine Übersicht der Funktionen meines Servers erstellt. Dies gibt auch einen Ausblick auf den Fokus der Anleitungen, da es zunächst um die Einrichtung einer Basis für web-basierte Dienste gehen wird. Für jene Zwecke ist der IIS7-Webserver als Standardkomponente im Windows Web Server 2008-BS integriert. Um diesen auf die Anforderungen der dynamischen Inhalte vorzubereiten, sind einige zusätzliche Installationen notwendig. Die Installationsbeschreibung jener Komponenten schließt sich an die Vorbereitungsarbeiten an. Darüber hinaus sollten zusätzliche Schnittstellen für den Dateitransfer geschaffen werden. Mit Abschluss dieser vorbereitenden Maßnahmen geht es an die Installation und Konfiguration der eigentlichen Anwendungen.

Spannend wird mit Sicherheit die Konfiguration des OpenERP-Systems, da ich mir von diesem eine grossen Nutzen verspreche und hoffentlich ein guter Transfer in andere Bereiche möglich ist.

 

Air Video fuer iOS

Seit längere Zeit verwende ich die iOS-App „Air Video“ für mein iPhone 3G. Mit dieser Software ist es möglich, Videomaterial in den unterschiedlichsten Formaten auf iOS-Geräten wiederzugeben. Unter anderem können auch .mkv-Videocontainer wiedergeben werden, welche sich durch ihre hohen Datenkompression auszeichnen. Der Vorteil bei der Verwendung liegt darin, dass durch die Kombination aus App und Server-Anwendung die Wiedergabe „on-the-fly“, also einer Codierung in Echtzeit möglich ist. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend leistungsfähige Plattform. Daneben kann mittels der App eine (Vor-) Konvertierung vorgenommen werden und danach eine direkter Videostream abgerufen werden. Um ein funktionierendes System aufzusetzen, muss neben der Installation der App die Server-Anwendung auf einem Windows- oder Mac-Rechner installiert werden. Damit der Server von der App problemlos im lokalen Netzwerk (LAN) oder über das Internet (WAN) gefunden werden kann, muss der „Bonjour“-Dienst von Apple installiert sein. Falls die App über eine WAN-Verbindung ihre Daten senden soll, ist es eventuell notwendig einen Port in der Firewall (Host-System und/oder Router) freigeben werden. Optional kann ein Passwort zum Schutz vor unbefugten Benutzern vergeben werden. Eine nähere Beschreibung findet sich auf den Seiten des Entwickler-Teams.

Mein Fazit zur App:

Aufgrund des kleinen, niedrig auflösenden Displays des iPhone 3G habe ich die Software anfangs wenig benutzt. Mit meinem iPad hat sich dies jedoch geändert; ohne stressige Konvertierung des Videomaterials und ohne Synchronisierung über die iTunes-Software kann ich sämtliche Videos nun im lokalen Netzwerk mit Hilfe meines Notebooks oder über das Internet durch Kopplung mit meinem virtuellen Server schauen. Nachteilig ist nur der zusätzliche Stromverbrauch durch das Notebook. Beim virtuellen Server, welcher ja sowieso 24/7 in Betrieb ist, ergibt sich kein Nachteil. Nur die Performance kann durch die Videokonvertierung geschwächt werden.

Meiner Meinung nach ein tolle App, welche ihr Geld wert ist.