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Owncloud WebDAV

Für all diejenigen, welche Probleme bei der Synchronisierung der Kalender- und/oder Kontaktdaten ihres Owncloud-Servers haben an dieser Stelle folgender Hinweis: Damit WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) und die damit verbundenen weiteren Standard-Protokolle (CalDAV / CardDAV) reibungslos funktionieren, muss bei der Generierung des Zertifikatsschlüssel unter „Common Name“ der Name des Servers angegeben werden. Dieser muss identisch mit dem Namen aus der Datei /etc/hosts sein. Falls dies die Fehlerursache ist, sollte ein neues Zertifikat erstellt werden.

Das Owncloud-Logo ist Eigentum der Owncloud Inc.

PHP Einstellungen Owncloud und Strato Webhosting

Nach der Installation des Owncloud-Pakets müssen Änderungen an den globalen PHP-Einstellungen sowie einer spezifischen PHP-Datei vorgenommen werden. Diese sind notwendig, um die volle Funktionalität sicherzustellen.

Um bei dem im Titel genannten Webhosting-Anbieter die globalen PHP-Einstellungen zu ändern, muss eine eigene PHP-Konfiguration erstellt werden. Unter Verwendungen eines beliebigen Texteditors werden die von den Standardeinstellungen abweichenden Parameter in ein Dokument geschrieben und die Datei unter dem Namen „php.ini“ abgespeichert. Diese Datei wird danach mit einem beliebigen FTP-Programm oder einer SSH-Verbindung in das Owncloud-Wurzelverzeichnis hochgeladen. Durch dieses Vorgehen wird sichergestellt, dass der Apache-Webserver des Hosters die geänderten Parameter auf alle Unterverzeichnis anwendet. Für die eigene Installation habe ich mich für folgende Abweichungen entschieden:

file_uploads = On
max_execution_time = 600
safe_mode = Off
post_max_size = 650M
upload_max_filesize = 500M
max_file_uploads = 20
register_globals = Off

Diese Werte geben an, dass der Upload von Dateien mit max. 500 MB möglich ist. Für die Änderung von PHP-Parametern gibt es unzählige Möglichkeiten. Um den Upload großer Dateien zu ermöglichen, werden in diesem Artikel einige Hinweise auf die korrekten Werte gegeben.

Der Apache-Webserver von Strato ist so eingestellt, dass automatisch eine .htaccess-Datei in dem Verzeichnis der php.ini angelegt wird. Dadurch wird der Webserver angewiesen, die geänderten Einstellungen zu verwenden. Falls diese Datei nicht erstellt wird, so kann diese auch manuell geschrieben werden.

SetEnv PHPRC /verzeichnis der eigenen php.ini

Zur Kontrolle der PHP-Einstellungen bietet es sich an, eine Subdomain auf einen beliebigen Unterordner des Owncloud-Wurzelverzeichnis (/owncloud, /php) einzurichten und über eine „index.php“  mit dem folgendem Inhalt die Werte auszulesen.

<?php
phpinfo();
phpversion();
?>

Nachdem die PHP-Einstellungen erfolgreich angepasst sind, muss noch ein spezifisches Problem gelöst werden. Denn ohne die Änderung der „local.php“ im nachstehenden Verzeichnis, ist der Upload von Daten nicht möglich.

/domain/owncloud/lib/filestorage

Dies ist auf eine fehlerhafte bzw. unvollständige Verarbeitung einer Funktion zurückzuführen. Um diesen Fehler zu korrigieren, muss der folgende Code gesucht werden.

public function free_space($path) {
return disk_free_space($this->datadir.$path);

Nun muss der zweite Teil der Funktion je nach verfügbarem Speicher des Hosting-Paketes anpasst werden. Wenn zum Beispiel 2 GB für die Verwendung von Owncloud zur Verfügung stehen, so muss dieser Wert zunächst in Byte (2 GB = 2147483648 B) umgerechnet und dann in der Funktion explizit übergeben werden.

public function free_space($path) {
return 2147483648;

Damit wird sichergestellt, dass ein exakter Wert bezüglich des freien Speichers übergeben wird. Mithilfe dieser Änderungen ist der erfolgreiche Betrieb eines eigenen Cloudspeichers über den Hostinganbieter „Strato“ möglich.

Stand: Owncloud Version 4.5.6 | PHP 5.3.22

Hier sind alle geänderten Dateien in einem ZIP-Archiv zusammengefasst.

Weitere Informationen:

Owncloud-Forum „OwnCloud 4.0.3 Max Upload Size = 0B?“

BITblokes „ownCloud bei Shared Webhosting – Kann keine Datei hochladen (Upload max. B)“

Webdecker „PHP: INI-WERTE ÜBERSCHREIBEN“

Byterechner

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Installation Owncloud Webhosting

Um das Owncloud-System auf einer Linux-Installation zu testen, damit es zu einem späteren Zeitpunkt auch auf dem Colocation-Server eingesetzt werden kann, werde ich an dieser Stelle beschreiben wie die Installation auf vorhandenen Speicherplatz von Webhostinganbietern durchgeführt wird. Wichtig ist, dass sowohl PHP als auch MySQL unterstützt bzw. bereitgestellt werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich auch versuchen, eine verschlüsselte Verbindung einzurichten.

1. Schritt

Es gibt zwei Wege Owncloud zu installieren. Das Installationspaket kann als Archiv runtergeladen oder als Skript ausgeführt werden. Ich werde an dieser Stelle die Installation mit Hilfe eines FTP-Programms sowie einer SSH-Konsole beschreiben. Daher kommt das Installationsskript nicht zur Anwendung. Eigentlich benötigt man nur ein FTP-Programm, jedoch kann die Installation durch die Verwendung von SSH-Befehlen um einige Zeit verkürzt werden.

Als erstes legt man einen neuen Ordner an. Hierbei sollte man sich an der Domain orientieren, über die man das Interface später aufrufen möchte.

Das Installationsarchiv wird anschließend in den Ordner mittels FTP-Programm hochgeladen.

2. Schritt

Danach wird mittels SSH-Programm (z.B. PuttY) eine Verbindung zu den Servern des Webhostinganbieters aufgebaut. Man muss in das Verzeichnis mit den Installationsarchiv wechseln. Man verwendet dafür den folgenden Befehl:

cd <verzeichnisname>

Das Archiv liegt im Format .tar.bz2 vor. Daher muss es entpackt werden:

bzip2 -d <verzeichnisname>.tar.bz2
d: Dekomprimieren

Danach liegt es im Format .tar vor. Ein weiteres Mal muss die Datei entpackt werden:

tar vxf <verzeichnisname>.tar
x: Dateien aus dem Archiv holen
v: Listet alle Dateien beim Entpacken auf
f: Gibt das Archiv an das entpackt werden soll

Diese Vorgänge werden mit einer SSH-Konsole sehr viel schneller erledigt, da bei einem FTP-Programm alle Dateien manuell übertragen werden müssen.

3. Schritt

Nun wird mittels des Webinterface des Webhostinganbieters eine Umleitung zum Verzeichnis eingerichtet. Danach kann die Einrichtung von Owncloud abgeschlossen werden. Dafür müssen Verbindungseinstellungen für eine MySQL-Datenbank vorliegen (siehe Screenshot).

 

4. Schritt

Der letzte Schritt ist die Anpassung der Einstellung für PHP in der php.ini. An dieser Stelle komme ich im Moment noch weiter, da ich zwar eine Anpassung vorgenommen habe, dieser aber nicht für die Unterverzeichnisse angewendet wird.

Weitere interessante SSH-Befehle

.tar verpacken

tar cvf <verzeichnisname>.tar
c: Neues Archiv erzeugen
v: Listet alle Dateien beim Verpacken auf
f: Gibt das Archiv an, das verpackt werden soll

Ordner erstellen

mkdir <ordnername>
erstellt einen neuen Ordner

Datei löschenn

rm <dateiname>
löscht die Datei

Ordner löschen

rm -R <ordnername>
löscht den Ordner mit dem gesamten Inhalt

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Wofuer kann ein Webserver genutzt werden?

Wie bereits angekündigt, werden sich die nächsten Anleitungen mit allerlei Fragen rund um das Thema „Webserver“ beschäftigen. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, welche Aufgaben mit Hilfe eines eigenen Webservers erledigt werden können, habe ich ein kleine Übersicht der Funktionen meines Servers erstellt. Dies gibt auch einen Ausblick auf den Fokus der Anleitungen, da es zunächst um die Einrichtung einer Basis für web-basierte Dienste gehen wird. Für jene Zwecke ist der IIS7-Webserver als Standardkomponente im Windows Web Server 2008-BS integriert. Um diesen auf die Anforderungen der dynamischen Inhalte vorzubereiten, sind einige zusätzliche Installationen notwendig. Die Installationsbeschreibung jener Komponenten schließt sich an die Vorbereitungsarbeiten an. Darüber hinaus sollten zusätzliche Schnittstellen für den Dateitransfer geschaffen werden. Mit Abschluss dieser vorbereitenden Maßnahmen geht es an die Installation und Konfiguration der eigentlichen Anwendungen.

Spannend wird mit Sicherheit die Konfiguration des OpenERP-Systems, da ich mir von diesem eine grossen Nutzen verspreche und hoffentlich ein guter Transfer in andere Bereiche möglich ist.