Schlagwort-Archive: Ubuntu

Plex Media Server Linux Ubuntu Server 12.04.2 LTS

Die Einrichtung des Medienservers „Plex“ gestaltet sich denkbar einfach. Zunächst muss das entsprechende Programmpaket heruntergeladen und installiert werden.

Installation über das Terminal:

sudo apt-get update

sudo apt-get install plexmediaserver

oder Installation über das Software Center durch Download des Programmpaketes

Nach erfolgreicher Installation kann der Server konfiguriert werden. Dies kann über einen beliebigen Webbrowser (sowohl über localhost als auch im Netzwerk) erledigt werden:

http://localhost:32400/web/index.html

Die Beschreibung der genauen Einrichtung spare ich an dieser Stelle aus, da gibt es im Netz genügend Informationen. Wichtig ist, dass nach der Installation ein neuer Nutzer plex zur Verfügung steht. In den entsprechenden Verzeichnissen muss dieser über die korrekten Rechte verfügen, um die reibungslose Funktion zu gewährleisten.

Dieser Befehle fügt den User plex der gewünschten Benutzergruppe hinzu:

sudo chown YOURUSER:plex -R /home/user/MEDIADIRECTORY

Und mit diesem Befehle wird dem User Lese-/Schreibrecht eingeräumt:

sudo chmod 770 -R /home/user/MEDIADIRECTORY

FTP Server „vsftpd“ Linux Ubuntu Server 12.04.2 LTS

Um einen einfachen und sicheren Austausch von großen Dateien zu ermöglichen, soll ein FTP-Serverdienst auf dem System zur Verfügung stehen.

sudo apt-get install vsftpd

no images were found

Nach der Installation kann die Konfiguration über die Datei /etc/vsftpd.conf erledigt werden. Wichtig sind mir dabei folgenden Punkte:

  • Keine anonyme Anmeldungen
  • Nur lokal angelegte Benutzer haben Zugriff
  • Absicherung durch SSL-Verschlüsselung

Um die Datei bearbeiten zu können, kann sie mit root-Rechten unter Verwendung des folgenden Befehls im Terminal geöffnet werden:

sudo vi /etc/vsftpd.conf

Zunächst muss die folgende Zeile mit einem # kommentiert werden.

#anoymous_enable=YES

Danach den lokalen Benutzer die Verwendung des FTP-Servers erlauben:

local_enable=YES

Damit der FTP-Server auch Daten empfangen kann, muss das „Globale Schreiben“ aktiviert sein:

write_enable=YES

Eine zusätzliche Absicherung wird durch eine SSL-Verschlüsselung erreicht. Damit alle Benutzer zur Verwendung einer gesicherten Verbindung verwenden, muss folgende Zeile hinzugefügt werden:

force_local_data_ssl

Mit dem Befehl ESC :wq  wird die Bearbeitung der Konfiguration vorerst abgeschlossen.

Nun muss noch ein passendes Zertifikat erstellt werden, damit der Datenverkehr darüber verschlüsselt bzw- abgesichert wird.

sudo openssl req -x509 -nodes -days 365 -newkey rsa:1024 -keyout /etc/ssl/private/vsftpd.pem -out /etc/ssl/private/vsftpd.pem

Im Dialog müssen einfach alle Fragen beantwortet werden.

Um weitere Konfigurationen vorzunehmen, ist der dieser Artikel empfehlenswert.

Installation Grundsystem inkl. Owncloud 5.0.5 Linux Ubuntu Server 12.04.2 LTS

Nachdem die Installation und Konfiguration der MySQL-Datenbank sowie der Skriptsprache PHP nur unter erheblichen Mehraufwand realisiert werden konnte und die Funktionalitäten von Owncloud unter IIS 7.5 / 8 bisher nur eingeschränkt verfügbar sind, ist die gesamte Architektur des Colocation-Servers geändert worden. Um zu einem späteren Zeitpunkt das Betriebssystem wechseln zu können, wurde auch der Einsatz der spezifischen Virtualisierungsplattform „Hyper-V“ überdacht. Zentraler Bestandteil des neuerlichen Konzepts ist die Verwendung der Virtualisierungssoftware „Virtual Box“.

Zukünftig sollen zwei virtuelle Maschinen die zentralen Aufgaben des Colocation-Servers übernehmen. Ein linux-basiertes System soll auf der Basis einer LAMP-Installation alle Hostingaufgaben realisieren und durch den Einsatz einer RSYNC- sowie FTP-Serverrolle als Backupsystem fungieren. Zusätzlich wird durch die Installation der Plex-Serversoftware jene Maschine als Mediaserver genutzt. Ein windows-basiertes System soll als Entwicklerplattform dienen und durch die freie Skalierbarkeit zusätzlicher Ressourcen für den Einsatz von Active Directory-, Sharepoint- und Exchange-Rollen bereitstellen.

Somit kommen wir zunächst zu einer ausführlichen Dokumentation der Testumgebung. Als erster wichtiger Baustein wird die Installation des Linux-Servers vorangetrieben. Durch die Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine unter „Virtual Box“, wird das Fundament für den produktiven Einsatz gelegt.

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, kann das System durch folgende Befehle aktualisiert werden.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Da der Colocation-Server hardwareseitig genügend Potenzial für ein leistungsfähiges System besitzt und für die spätere Verwaltung von Medieninhalten eine grafische Oberfläche vorteilhaft sein kann, wird nachträglich ein GUI (Graphic User Interface) installiert.

sudo apt-get install ubuntu-desktop

Nun kann die Linux-Installation nach den Anforderungen der Anwendungen konfiguriert werden. In einem ersten Schritt wird die Webserver [Linux, Apache, PHP, MySQL (LAMP)] beschrieben.

sudo apt-get install apache2 php5 libapache2-mod-php5 mysql-server mysql-client php5-mysql phpmyadmin

Jetzt kann die Vorbereitung des Webservers und des Datenspeicherorts für Owncloud gestartet werden. Hinsichtlich späterer Datensicherungsmöglichkeiten und erhöhter Flexibilität bei der Datenspeicherung wird eine eigene virtuelle Festplatte erstellt. Diese wird mit über den nachfolgenden Befehl mit den entsprechenden Rechten für die Apache-Nutzergruppe ausgestattet.

chown -R www-data:www-data /datalocation

Wiki.Ubuntuusers.de – CHOWN

Optional kann der Apache-Webserver mit einer SSL-Zertifikat gesichert werden. Diese Möglichkeit soll zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.

Heise Security SSL für lau

Wiki.Ubuntuusers.de – Apache SSL

SSLTrust – Apache 2.x SSL Einrichtung

Zertifizierungstelle CAcert

Zertifizierungstelle StartSSL

Als letzten Schritt auf dem Weg zur Owncloud-Installation muss der Apache-Webserver für die Verarbeitung von .htaccess vorbereitet und zwei Apache-Module aktiviert werden.

Zunächst die Verarbeitung von .htaccess-Dateien:

sudo vi /etc/apache2/sites-available/owncloud

Inhalt des Konfigurations-Datei:

Inhalt Konfigurationsdatei

Durch den folgenden Befehle wird der Apache-Webserver über die Aktivierung der Website informiert:

sudo a2ensite owncloud

Nun werden noch die beiden Apache-Module aktiviert:

sudo a2enmod headers rewrite

Zum Abschluss wird der Apache-Webserver einmal neu gestartet:

sudo service apache2 restart

Jetzt kann mit dem Installationsprozess von Owncloud begonnen werden. Dabei gibt es zwei verschiedene Wege: Installation über das Terminal oder über das Ubuntu Software Center. In der nachfolgenden Bildergalerie wird die Installation über das Software Center gezeigt. Die Befehle für das Terminal lauten:

echo 'deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:community/xUbuntu_12.04/ /' >> /etc/apt/sources.list.d/owncloud.list
apt-get update
apt-get install owncloud

Falls es beim Installationsprozess zu Problemen bezüglich der Rechteverwaltung auf der virtuellen Festplatte kommt, hilft eventuell ein Blick in diesen oder jenen Foreneintrag.

Weitere Informationen:

Fernwartung eines Linux-Systems über RDP [(Windows-) Remote Desktop Protocol] durch XRDP

mntechblog.de – LAMP Installation

http://forum.ubuntuusers.de/

http://wiki.ubuntuusers.de/MySQL

Upload von großen Dateien Owncloud

Das Ubuntu Logo ist Eigentum der Canonical Ltd.