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VirtualBox – Konvertierung zwischen verschiedenen Dateiformaten für virtuelle Festplatten

VirtualBox arbeitet mit Virtual Disk Images „.vdi“ kann jedoch auch mit den folgenden Containerdateien für Festplatten arbeiten:

  • VMWare „.vmdk“
  • Virtual Hard Disk „.vhd“
  • Parallels Deskop „.hdd“
  • QEMU („Quick Emulator“) „.qed“, „.qcow“, „.qcow2“
  • Windows Virtual PC „.vhdx“

Um eine hohe Unabhängigkeit von der jeweiligen Virtualisierungssoftware zu erhalten, bietet es sich an, ein Rohdatenformat („.raw“ ) zu verwenden, um Festplattenimages auszutauschen. 

Die im Installationsverzeichnis von VirtualBox enthaltene VBoxManage.exe ermöglicht es, eine Konvertierung zwischen den verschiedenen Dateiformaten vorzunehmen. Beispielhaft sei dies an der Konvertierung zwischen dem „.vdi“ und „.raw“ – Format in einer Microsoft Windows Betriebssystemumgebung erläutert. Ausgeführt werden muss der Code in der Eingabeaufforderung.

VBoxManage.exe convertfromraw D:\VMs\vm-104-disk-1.raw C:\VMs\vm-win7.vdi --format VDI

Die Kommandozeile gibt an, dass VirtualBox eine Konvertierung convertfromraw vom „.raw“ – Format durchgeführt werden soll. Das Festplatten-Image liegt hierbei im Verzeichnis D:\VMs\vm-104-disk-1.rawund soll in das Ziel-Verzeichnis C:\VMs\vm-win7.vdi geschrieben werden. Dabei soll das Ziel-Format „.vdi“ verwendet werden --format VDI

VirtualBox – Automatisierter Start von virtuellen Maschinen

Häufig sollen virtuelle Maschine gemeinsam mit dem Hostrechner hochfahren. Bei der Kombination von Microsoft Betriebssystem und dem Oracle Typ-2-Hypervisor VirtualBox gibt es hierzu einige Tricks, um einen automatischen Systemstart des Gast-System zu ermöglichen.

1. Start der virtuellen Maschine direkt nach der Windows-Anmeldung

Bei diesem Szenario bietet sich der Systemstart des Gast-Systems über eine Batch-Datei (.bat) an. Hierfür werden in einem Texteditor die folgende Programmzeilen eingefügt:

cd "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\"
VBoxManage.exe startvm "vm1"

Dabei muss unter "vm1" der Name der zu startenden virtuellen Maschine angegeben werden. Falls die Datei VBoxManage.exe unter einem anderen Verzeichnis zu finden ist, muss dieser Pfad auch angepasst werden. Anschließend wird die Textdatei mit der Dateiendung .bat im Autostart-Ordner gespeichert (zum Aufrufen des Autostart-Ordners: Windows-Taste + R für „Ausführen“-Dialog, Eingabe „shell:Startup„).

Weitere Informationen zur VBoxManage.exe

2. Start der virtuellen Maschine ohne Windows-Anmeldung

Etwas komplizierter wird es, wenn die virtuelle Maschine ohne Windows-Anmeldung starten soll. Bei der Installation von VirtualBox wird kein Service installiert, weshalb diese Funktion nachträglich hinzugefügt werden muss.

Dafür muss zunächst die Software VBoxVmService heruntergeladen werden. Nach der Installation unter C:\vms muss die INI-Datei angepasst werden.


[Settings]
ServiceName=VBoxVmService
VBOX_USER_HOME=C:\Users\Administrator\.VirtualBox
RunAsUser=.\Administrator
UserPassword=enteryourpasswordhere
RunWebService=no
PauseShutdown=5000
[Vm0]
VmName=name of the vm in VirtualBox
ShutdownMethod=savestate
AutoStart=yes

In der beispielhaften Konfiguration muss das Passwort des Administators unter UserPassword= und der Name der ersten zu startenden virtuellen Maschine unter VmName= geändert werden.

Das Passwort wird in die Konfiguration übernommen, weshalb es beim nächsten Systemstart aus der INI-Datei entfertn werden kann.

Das Logo ist Eigentum der Oracle Corp.

Installation Grundsystem inkl. Owncloud 5.0.5 Linux Ubuntu Server 12.04.2 LTS

Nachdem die Installation und Konfiguration der MySQL-Datenbank sowie der Skriptsprache PHP nur unter erheblichen Mehraufwand realisiert werden konnte und die Funktionalitäten von Owncloud unter IIS 7.5 / 8 bisher nur eingeschränkt verfügbar sind, ist die gesamte Architektur des Colocation-Servers geändert worden. Um zu einem späteren Zeitpunkt das Betriebssystem wechseln zu können, wurde auch der Einsatz der spezifischen Virtualisierungsplattform „Hyper-V“ überdacht. Zentraler Bestandteil des neuerlichen Konzepts ist die Verwendung der Virtualisierungssoftware „Virtual Box“.

Zukünftig sollen zwei virtuelle Maschinen die zentralen Aufgaben des Colocation-Servers übernehmen. Ein linux-basiertes System soll auf der Basis einer LAMP-Installation alle Hostingaufgaben realisieren und durch den Einsatz einer RSYNC- sowie FTP-Serverrolle als Backupsystem fungieren. Zusätzlich wird durch die Installation der Plex-Serversoftware jene Maschine als Mediaserver genutzt. Ein windows-basiertes System soll als Entwicklerplattform dienen und durch die freie Skalierbarkeit zusätzlicher Ressourcen für den Einsatz von Active Directory-, Sharepoint- und Exchange-Rollen bereitstellen.

Somit kommen wir zunächst zu einer ausführlichen Dokumentation der Testumgebung. Als erster wichtiger Baustein wird die Installation des Linux-Servers vorangetrieben. Durch die Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine unter „Virtual Box“, wird das Fundament für den produktiven Einsatz gelegt.

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, kann das System durch folgende Befehle aktualisiert werden.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Da der Colocation-Server hardwareseitig genügend Potenzial für ein leistungsfähiges System besitzt und für die spätere Verwaltung von Medieninhalten eine grafische Oberfläche vorteilhaft sein kann, wird nachträglich ein GUI (Graphic User Interface) installiert.

sudo apt-get install ubuntu-desktop

Nun kann die Linux-Installation nach den Anforderungen der Anwendungen konfiguriert werden. In einem ersten Schritt wird die Webserver [Linux, Apache, PHP, MySQL (LAMP)] beschrieben.

sudo apt-get install apache2 php5 libapache2-mod-php5 mysql-server mysql-client php5-mysql phpmyadmin

Jetzt kann die Vorbereitung des Webservers und des Datenspeicherorts für Owncloud gestartet werden. Hinsichtlich späterer Datensicherungsmöglichkeiten und erhöhter Flexibilität bei der Datenspeicherung wird eine eigene virtuelle Festplatte erstellt. Diese wird mit über den nachfolgenden Befehl mit den entsprechenden Rechten für die Apache-Nutzergruppe ausgestattet.

chown -R www-data:www-data /datalocation

Wiki.Ubuntuusers.de – CHOWN

Optional kann der Apache-Webserver mit einer SSL-Zertifikat gesichert werden. Diese Möglichkeit soll zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.

Heise Security SSL für lau

Wiki.Ubuntuusers.de – Apache SSL

SSLTrust – Apache 2.x SSL Einrichtung

Zertifizierungstelle CAcert

Zertifizierungstelle StartSSL

Als letzten Schritt auf dem Weg zur Owncloud-Installation muss der Apache-Webserver für die Verarbeitung von .htaccess vorbereitet und zwei Apache-Module aktiviert werden.

Zunächst die Verarbeitung von .htaccess-Dateien:

sudo vi /etc/apache2/sites-available/owncloud

Inhalt des Konfigurations-Datei:

Inhalt Konfigurationsdatei

Durch den folgenden Befehle wird der Apache-Webserver über die Aktivierung der Website informiert:

sudo a2ensite owncloud

Nun werden noch die beiden Apache-Module aktiviert:

sudo a2enmod headers rewrite

Zum Abschluss wird der Apache-Webserver einmal neu gestartet:

sudo service apache2 restart

Jetzt kann mit dem Installationsprozess von Owncloud begonnen werden. Dabei gibt es zwei verschiedene Wege: Installation über das Terminal oder über das Ubuntu Software Center. In der nachfolgenden Bildergalerie wird die Installation über das Software Center gezeigt. Die Befehle für das Terminal lauten:

echo 'deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:community/xUbuntu_12.04/ /' >> /etc/apt/sources.list.d/owncloud.list
apt-get update
apt-get install owncloud

Falls es beim Installationsprozess zu Problemen bezüglich der Rechteverwaltung auf der virtuellen Festplatte kommt, hilft eventuell ein Blick in diesen oder jenen Foreneintrag.

Weitere Informationen:

Fernwartung eines Linux-Systems über RDP [(Windows-) Remote Desktop Protocol] durch XRDP

mntechblog.de – LAMP Installation

http://forum.ubuntuusers.de/

http://wiki.ubuntuusers.de/MySQL

Upload von großen Dateien Owncloud

Das Ubuntu Logo ist Eigentum der Canonical Ltd.