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Owncloud WebDAV

Für all diejenigen, welche Probleme bei der Synchronisierung der Kalender- und/oder Kontaktdaten ihres Owncloud-Servers haben an dieser Stelle folgender Hinweis: Damit WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) und die damit verbundenen weiteren Standard-Protokolle (CalDAV / CardDAV) reibungslos funktionieren, muss bei der Generierung des Zertifikatsschlüssel unter „Common Name“ der Name des Servers angegeben werden. Dieser muss identisch mit dem Namen aus der Datei /etc/hosts sein. Falls dies die Fehlerursache ist, sollte ein neues Zertifikat erstellt werden.

Das Owncloud-Logo ist Eigentum der Owncloud Inc.

ROBOCOPY / WebDAV und MS Windows XP – Clients

Mit Referenz zum Artikel „Datensicherung ROBOCOPY & WebDAV“ haben sich einige Änderungen in der Vorgehensweise ergeben. Es hat sich herausgestellt, dass die Speicherung von Daten auf einer WebDAV-Ressource unter Verwendung von Windows-XP-Boardmitteln äußerst schwierig in der Umsetzung ist. Dies ist folgenden Umständen geschuldet:

  • Unterstützung von WebDAV-Ressourcen im Windows-Explorer nicht ausreichend für automatisierten Zugriff
  • (Auto-) Speicherfunktion der Zugangsdaten für die WebDAV-Speicherressource fehlerhaft
  • Umfangreiche Skripte mit „NET USE“ und weiteren Befehlen wären notwendig, um eine fehlerfreie Lösung zu implementieren

Aus diesem Grund habe ich mit dem Anwender folgende Lösung erarbeitet:

  1. Fortsetzung der Nutzung des Windows-XP-Betriebssystems (BS)
  2. In naher Zukunft Update der IT auf das Windows-7-BS
  3. Installation und Nutzung der Software eines Drittanbieters
Jedoch möchte ich noch kurz die Gelegenheit nutzen, auf die vielen Funktionen zu verweisen, welche ROBOCOPY bietet. Der Artikel bei WinTotal gibt dazu eine kleine Einführung und Anwendungsbeispiele:

http://www.wintotal.de/artikel/artikel-2007/91.html

Datensicherung ROBOCOPY & WebDAV

Neben dem Vorbereiten und Hochladen der bereits angekündigten Anleitungen zur Konfiguration des Webservers möchte ich mich heute noch kurz mit zwei weiteren Überlegungen befassen. Diese haben sich durch zwei Probleme aus der letzten Woche ergeben und haben daher Priorität.

Zunächst geht es darum, die Datensicherung eines Anwenders zu ändern. Im Moment verwendet der Anwender eine externe Festplatte an seiner FritzBox als Datenspeicherort für alle Client-PC`s. Die FritzBox bietet hierzu eine NAS (Network Attached Storage)-Funktionalität. Dadurch wird gemeinsame Arbeit an den Dokumenten durch ein Netzlaufwerk ermöglicht. Datensicherheit wird bei dieser Lösung dadurch sichergestellt, dass die Daten aus dem gemeinsamen Ordner mit dem Strato „HiDrive“-Cloudspeicher synchronisiert werden. Auch dafür bietet das Menü der FritzBox eine entsprechende Funktion.

Das Problem bei dieser Lösung liegt darin, dass die Daten zwar an zwei Orten bereitgehalten werden und dadurch auf teure RAID-NAS verzichtet werden kann, jedoch ist die Performance des System leider nicht gegeben. Mitunter vergehen einige Minuten, bis das Netzlaufwerk angesprochen werden kann. Dadurch ergeben sich starke negative Einflüsse auf den Arbeitsablauf, welche nicht länger hingenommen werden können.

Analyse

Nach einem Gespräch mit den betroffenen Personen stellte sich heraus, dass ein gemeinsamer Zugriff auf die Dateien nur gelegentlich erforderlich ist. Hauptsächlich sei es wichtig, die Dokumente neben der lokalen Speicherung an einen weiteren Ort bereitzuhalten. Mein erster Gedanke, die Verwendung der Strato „HiDrive“-Software zum Abgleich eines lokalen Ordners mit der Datencloud wurde als unpraktikabel verworfen, da die Software bereits einmal im Einsatz war und durch zahlreiche Fehler negativ aufgefallen war. Somit musste ein neuer Lösungsansatz her…

Anforderungen

  • Daten sollen vom Nutzer lokal abgespeichert werden
  • Abgleich zwischen lokalen Speicherort und Cloudspeicher soll automatisch erfolgen
  • Auf die Daten im Cloudspeicher sollen weitere Nutzer zugreifen können

Lösungsansatz

  • Lokale Speicherung der Daten durch die Nutzer
  • ROBOCOPY um Dateien auf eine bereitgestellte Ressource zu sichern
  • Sicherung auf WebDAV-Ressource (Strato „HiDrive“ oder eigener Webserver)
  • Bereitstellung eines Interface um Zugriff auf die Dateien für andere Nutzer zu gewährleisten

Umsetzung

  • Programmierung eines Skriptes unter Verwendung der  ROBOCOPY-Befehle
  • Bereitstellung einer WebDAV-Ressource auf einem Microsoft Windows Server 2008 R2 mit IIS 7

Konzept

So kann die Umsetzung aussehen, wenn anstelle des Strato „HiDrive“-Speichers ein eigener Webserver verwendet wird.

Da ich die Umsetzung auf dieser Basis beschreiben werde, wird sich die Liste der Anleitungen für den Webserver erweitern.

Im nächsten Post geht es aber erstmal um die Programmierung der ROBOCOPY-Skripte.

Wofuer kann ein Webserver genutzt werden?

Wie bereits angekündigt, werden sich die nächsten Anleitungen mit allerlei Fragen rund um das Thema „Webserver“ beschäftigen. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, welche Aufgaben mit Hilfe eines eigenen Webservers erledigt werden können, habe ich ein kleine Übersicht der Funktionen meines Servers erstellt. Dies gibt auch einen Ausblick auf den Fokus der Anleitungen, da es zunächst um die Einrichtung einer Basis für web-basierte Dienste gehen wird. Für jene Zwecke ist der IIS7-Webserver als Standardkomponente im Windows Web Server 2008-BS integriert. Um diesen auf die Anforderungen der dynamischen Inhalte vorzubereiten, sind einige zusätzliche Installationen notwendig. Die Installationsbeschreibung jener Komponenten schließt sich an die Vorbereitungsarbeiten an. Darüber hinaus sollten zusätzliche Schnittstellen für den Dateitransfer geschaffen werden. Mit Abschluss dieser vorbereitenden Maßnahmen geht es an die Installation und Konfiguration der eigentlichen Anwendungen.

Spannend wird mit Sicherheit die Konfiguration des OpenERP-Systems, da ich mir von diesem eine grossen Nutzen verspreche und hoffentlich ein guter Transfer in andere Bereiche möglich ist.

 

Neue Anleitung… WebDAV und die sinnvolle Verwendung des Protokolls

Endlich! Nun ist das Plugin deinstalliert, der „Thumbnails“-Ordner auf dem Webspace gelöscht (beim Imagesizer nicht mehr notwendig, da im Cache gespeichert) und es läuft alles stabil. Alle Links wurden aktualisiert und eine Überprüfung sämtlicher Inhalte vorgenommen.

Nun aber zum eigentlichen Grund, welcher die komplette Aktion notwendig gemacht hat: Ich habe eine neue Anleitung zum Themenkomplex „WebDAV“ erstellt. Bei dem Artikel liegt der Fokus darauf, eine kleine Einführung in die Funktionalitäten des WebDAV-Protokolls zu bekommen. Danach wird eine kurze Präsentation des Onlinespeichers von 1und1 gegeben, wobei der Schwerpunkt auf eine Integration in den Windows Explorer als Netzlaufwerk liegt. Im Anschluss daran wird die Software „TeamDrive“ vorgestellt, welche eine sinnvolle Teamarbeit mit Hilfe eines Online-/Cloudspeichers über WebDAV-Protokoll ermöglicht.

Die Screenshots hatte ich schon vor einiger Zeit erstellt, wodurch sich für mich ein Problem ergibt: In der Zwischenzeit sind schon einige andere vielversprechende Entwicklungen vorangetrieben worden. Mit diesen werden ich mich in einem anderen Artikel beschäftigen, welcher zu einem späteren Zeitpunkt folgen wird. Aus diesem Grund sei gesagt, dass die Anleitung sich an diejenigen richtet, welche trotz der Begrenzungen von TeamDrive auf eine solche Lösung setzen möchten. Außerdem ist ein wenig Hintergrundwissen zu WebDAV für die kommenden Artikel sicherlich nicht schlecht…

Viel Spaß beim Lesen, ich freue mich auf zahlreiche Anfragen.

2012-03-webdav-1&1-online-office-teamdrive-gesichert.pdf

vorschau-webdav-1un1oo-teamdrive