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Hyper-V VirtWinServ08R2SP1-I

Windows Server 2012 bietet eine Virtualisierungsplattform mit dem Namen „Hyper-V“. Nach der Installation über den Servermanager ist die Komponente integrierter Bestandteil des Betriebssystems. Die Software bietet die Möglichkeit zur Emulation von Computersystemen. Da der Colocation-Server als Entwicklungsplattform konzipiert wurde, bieten sich dadurch eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Zunächst soll neben dem Webserver des Grundsystems eine weitere Installation des Internet Information Servers (IIS) inkl. eigener Domain und dazugehöriger IP-Adresse eingerichtet werden. Im weiteren Verlauf soll der virtualisierte Server weitere Aufgaben übernehmen.

Aufgabe Komponente Version
Webserver/-hosting Internet Information Server 7.5
Verzeichnisdienst Active Directory mit DNS Windows Server 2012
Groupware- und Nachrichtendienst Exchange Server 2013
Webanwendungen Sharepoint Server 2013

Folgende Schritte waren notwendig:

  1. Installation eines Betriebssystems auf der virtuellen Maschine (Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 mit 64-bit Unterstützung)
  2. Zuordnung eines Netzwerkports
  3. Installation von Serverrollen (bisher IIS 7.5) und zusätzlicher Software

Folgende zusätzliche Software ist bislang auf dem Rechner installiert und konfiguriert worden:

Software Version Funktion
Microsoft System Center 2012 Endpoint Protection 2012 Viren- und Malwareschutz
Google Chrome Internetbrowser
MySQL 5.5.29 Datenbank
PHP 5.3.21 Skriptsprache

Folgende Aufgaben sollen zukünftig vom Webserver geleistet werden:

(Sub-) Domain Name Version Funktion
owncloud.cloudpowered.de Owncloud 4.5.6 Online-Speicher
phpmyadmin.cloudpowered.de phpMyAdmin 3.5.6 Datenbankverwaltung

 

Installation Grundsystem

Nachdem die Hardware des Servers in einem 1HE-Gehäuse verbaut ist, kann nun die Konfiguration des Systems beginnen. Um den Server in einem funktionsfähigen Zustand zu bringen, wurde zunächst  ein Betriebssystem (BS) installiert. Dabei bestand die Wahl zwischen einem Linux- oder Microsoft-BS. Da der Server über ausreichend Leistung verfügt und im späteren Betrieb nicht als dedizierte Maschine laufen soll, wurde Microsoft Windows Server 2012 Datacenter mit 64-bit Unterstützung installiert. Dieses BS bietet durch die Installation der Hyper-V-Rolle die Möglichkeit, weitere Systeme zu virtualisieren. Dadurch ist eine spätere Installation von Linux-BS möglich. Um eine hohe Ausfallsicherheit des BS zu garantieren, wurde es auf einer RAID1-Festplattenkonfiguration installiert.

Um das Grundsystem so „schlank“ wie möglich zu halten, wurde nur der mitgelieferte Browser durch Google Chrome ersetzt. Zur Absicherung vor Viren und Malware wird Microsoft System Center 2012 Endpoint Protection eingesetzt. Damit der Server im späteren Betrieb aus der Ferne überwacht und bei Problemen auch ferngesteuert werden kann, sind sowohl PC Monitor von MMSOFT Design Ltd. sowie Teamviewer von TeamViewer GmbH installiert. Diese garantieren auch einen Eingriff von mobilen Endgeräten. In der Regel wird das System über eine Remote Desktop Protocol (RDP)-Verbindung gesteuert.

Da die Anzahl der Netzwerkports im späteren Betrieb limitiert sein wird, ist neben der Hyper-V-Funktion auch die IIS8-Rolle installiert. Somit fungiert das Grundsystem auch als leistungsfähiger Webserver.

Installation Microsoft System Center 2012 Endpoint Protection

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Installation Microsoft Server 2012 – Hyper-V

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Installation Microsoft Server 2012 – IIS 8

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Dokumentation Server (Rackmontage)

Heute möchte ich mit der Dokumentation zu jenem Server starten, welcher zu einem späteren Zeitpunkt in einem Rechenzentrum seinen Dienst verrichten wird. Um eine gute Übersicht zu erreichen, wurde der Website im Navigationsmenü ein zusätzlicher Eintrag „Colocation-Server“ unter „IT-Technologie“ hinzugefügt. Alle eigenständige Beiträge, welche die Konfiguration oder andere aktuelle Informationen zu diesem Server betreffen, werden als Mitteilungen in einer Kategorie angezeigt.

Wofuer kann ein Webserver genutzt werden?

Wie bereits angekündigt, werden sich die nächsten Anleitungen mit allerlei Fragen rund um das Thema „Webserver“ beschäftigen. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, welche Aufgaben mit Hilfe eines eigenen Webservers erledigt werden können, habe ich ein kleine Übersicht der Funktionen meines Servers erstellt. Dies gibt auch einen Ausblick auf den Fokus der Anleitungen, da es zunächst um die Einrichtung einer Basis für web-basierte Dienste gehen wird. Für jene Zwecke ist der IIS7-Webserver als Standardkomponente im Windows Web Server 2008-BS integriert. Um diesen auf die Anforderungen der dynamischen Inhalte vorzubereiten, sind einige zusätzliche Installationen notwendig. Die Installationsbeschreibung jener Komponenten schließt sich an die Vorbereitungsarbeiten an. Darüber hinaus sollten zusätzliche Schnittstellen für den Dateitransfer geschaffen werden. Mit Abschluss dieser vorbereitenden Maßnahmen geht es an die Installation und Konfiguration der eigentlichen Anwendungen.

Spannend wird mit Sicherheit die Konfiguration des OpenERP-Systems, da ich mir von diesem eine grossen Nutzen verspreche und hoffentlich ein guter Transfer in andere Bereiche möglich ist.

 

Auswahl Virtueller Server

Bevor mit der Konfiguration und Einrichtung eines Webservers begonnen werden kann, muss vom Anwender zunächst ein passendes Produkt ausgewählt werden. War vor einigen Jahr das Angebot noch überschaubar, gibt es heute ein Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten. Aus diesem Grund sollen die nun folgenden Absätze die Entscheidung vereinfachen.

Am Anfang der Auswahl sollte die Entscheidung über das Betriebssystem (BS) stehen. Zum Einsatz kommen mehrheitlich Linux-Distributionen, wobei dabei auf eine breite Palette von anwendungsspezifischen Varianten gewählt werden kann. Neben linux-basierten Webservern behauptet sich außerdem solche auf Microsoft Windows-Basis, wobei die Version 2003/2003 R2 und 2008/2008 R2 die weiteste Verbreitung besitzen. Für die linux-basierten Systeme sprechen die geringen Lizenzkosten und die vielen Möglichkeiten zur spezifischen Anpassung. Auch der gute Support durch eine Vielzahl freier Distributionen als auch kommerzieller Anbieter sprechen für dieses BS. Für die Windows-Lösung sprechen der professionelle Support und die geringe Umgewöhnung. Auch die Integration in die bestehende IT-Ausstattung kann ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl sein.

1. Wahl des Betriebssystems

  • Microsoft Windows Server 2003/2008
  • Linux-Distribution

Begründung meiner Entscheidung: Wahl von Microsoft Windows Web Server 2008 als Betriebssystem, da ich als Windows-Nutzer nicht auf eine grafische Oberfläche nicht verzichten wollte und die Anwendung „Air Video Server“ für die Bereitstellung von Videomaterial an iOS-Endgeräte zum Zeitpunkt der Entscheidung (11/2011) nur für Microsoft-BS verfügbar war. Darüber hinaus war die gute Remotedesktop-Funktionalität und dessen Integration in andere Windows-BS simpel und einfach ist.

Mit der Wahl des BS verkleinert sich die Auswahl der möglichen Anbieter. Um hier eine weitere Filterung vorzunehmen, sollte an diesem Punkte eine Entscheidung über die Performance des Webserver getroffen werden. Angeboten werden heute in der Regel drei Typen:

2. Wahl des Servertyps

  • Root-Server
  • vServer
  • Managed Server
  • Colocation

Bei Root-Servern handelt es sich um physikalisch vorhandene Server, welche vom Anwender bei entsprechenden Anbietern auf bestimmte Zeit gemietet werden kann. Dabei wird der komplette Rechner überlassen, d.h. es steht zu jedem Zeitpunkt die Leistung zur Verfügung, welche die gewählte Hardware bereitstellen kann. vServer unterschieden sich von Root-Servern dahingegen, dass durch Installation von virtuellen Clients eine höhere Auslastung nach dem Leistungsbedarfsprinzip erreicht wird. Dem Anwender wird dabei garantiert, dass er eine bestimmte Grundleistung zur Verfügung gestellt bekommt, sich die Gesamtrechenleistung aber mit anderen Kunden teilen muss. Ähnlich verhält es sich bei Managed Servern, welche eine Variante der vServer darstellen. Bei diesen kann der Anwender flexibel zusätzliche Kapazitäten hinzubuchen, wenn die georderte Leistung nicht ausreichen sollte. Unter „Colocation“ wird die Möglichkeit verstanden, den eigene Server in den Räumen des Anbieters unterzubringen. Dabei stellt der Hoster die Infrastruktur zur Verfügung (Strom- und Netzwerkanbindung) und garantiert für die Ausfallsicherheit seitens der Räumlichkeiten (Notstrom, Brandüberwachung usw.), jedoch nicht für die Serverhardware.

Begründung meiner Entscheidung: Wichtig war mir eine kostengünstige Variante mit großem (Festplatten-) Speicherangebot.  Zum Zeitpunkt meiner Entscheidung gab es ein Aktion bei Strato, welche als Anstieg in den Betrieb eines eigenen Webservers eine vServer mit 50GB-Festplatte zum Preis von 10 €/Monat. Dieser Preis ist bis zum heutigen Tag gültig. Je nach gewünschter Hardwarekonfiguration gibt es eine Vielzahl von Anbietern, wobei ein wichtiges Kriterium mit Sicherheit auch die Vertragslaufzeit ist (Strato = 1 Monat).

Wie bereits aus der Begründung für die Auswahl des Servertyps hervorgeht, ist eine genaue Spezifizierung hinsichtlich der Leistungsdaten notwendig, um eine Entscheidung treffen zu können. Aus diesem Grund sollten ein paar Leitfragen vorab grob beantwortet werden:

  1. Sollen auf dem Server hauptsächlich rechenintensive Datenbankanwendungen mit eher geringen Festplattenspeicheranforderungen ausgeführt werden? Wenn ja, dann ist eine starke Prozessorleistung und ein großer Arbeitsspeicher notwendig.
  2. Sind die Anforderungen hinsichtlich der Rechenleistung eher gering und soll dafür ein große Menge an Daten gespeichert werden? Wenn ja, so ist eine hohe Festplattenkapazität erforderlich.
  3. Mit wie vielen Nutzern ist zu rechnen?
  4. Werden Leistungsspitzen nur vereinzelt auftreten oder ist mit einer durchgehend hohen Anforderung zu rechnen?

Jeder Anwender wird an dieser Stelle andere Anforderungen definieren, weshalb es ratsam ist, einen individuellen Fragenkatalog zusammenzustellen.

3. Spezifizierung der Leistungsanforderungen

4. Auswahl

Für professionelle Projekte ist sicherlich die Wahl eines Root-Servers ratsam, im privaten Gebrauch sollte ein vServer vorerst ausreichen.

Warum Strato Windows vServer S?

  • geringe monatliche Kosten
  • im Vergleich großer Festplattenspeicher
  • keine Setup-Gebühren
  • kurze Vertragslaufzeiten
  • Skalierung nach oben möglich